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Wenn man eine Umfrage in einer Fußgängerzone zum Thema „Was verbinden die Leute eigentlich mit Gospelmusik?“ starten würde, so würde man vielleicht folgende Antworten am häufigsten hören:

  • „“Sister Act 1 und 2“ waren doch tolle Filme“
  • „“Oh Happy Day“ kenne ich aus der Werbung“,
  • „Das ist Musik, die einfach Spaß macht“.

 

Na klar, Gospelmusik macht Spaß, und was wären die „Sister Act“-Filme ohne diese fetzige Musik und den Dauerbrenner “Oh Happy Day“ gewesen?

Aber Gospelmusik ist einfach noch viel mehr als nur fetzige Chormusik. Gerade der leider durch Fernsehen und Werbung recht "ausgeleierte" Song „Oh Happy Day“ des Amerikaners Edwin Hawkins sagt aus, was Gospelmusik eigentlich ist und was sie sein soll: Die frohe, christliche Botschaft nämlich, dass Jesus Christus lebt und Gottes Liebe grenzenlos ist.

 

Was die Sklaven im 19. Jahrhundert auf den Feldern der Südstaaten Nordamerikas mit ihren Spirituals begonnen haben, ist heute genau so wichtig wie vor 100 Jahren. Damals sangen sich die Sklaven in einfachen Texten immer wieder die frohe Botschaft zu, um sich in ihrem Leid der Unterdrückung gegenseitig Trost zu spenden.

Heute müssen wir zumindest in Deutschland nicht mehr in Unterdrückung leben. Trotzdem ist diese frohe Botschaft ein unschätzbares Gut geblieben. In einer Zeit, in der Raketen in den Weltraum fliegen und Maschinen unseren Alltag bestimmen, suchen viele Menschen Trost und Hoffnung. Egal, in welcher Situation man sich gerade befindet und egal, an was man wirklich glaubt: Die Sehnsucht nach Halt, Zuspruch und Wärme empfindet eigentlich jeder Mensch, wenn man ihn nur genauer fragt.

 

Die Gospelmusik, als Evangelium Jesu Christi oder als menschliches Gebet bewusst und wiederholt gesungen, stellt dabei aus unserer Sicht ein gefühlvolles Traggerüst einer unzerstörbaren Brücke zwischen Gott und den Menschen dar. Und wer den Versuch startet, über diese Brücke zu gehen, der wird erfahren, dass Gottes Liebe auch ihn mit einschließt.

Ein Jeder hat die Möglichkeit dieser Brückenüberwindung – auch Du. Gott fragt nicht, ob Du schwarz bist oder weiß, ob alt oder jung, ob groß oder klein, stark oder schwach. Er nimmt Dich an, egal, wie viel Schuld Du in Dir trägst. Er nimmt Dich an, unabhängig davon, ob oder mit welcher religiösen Auffassung Du bisher aufgewachsen bist. Er ist ein Gott, der Dich wahrnimmt und der Dich ernst nimmt. Er nimmt Dich an, so wie Du bist.

 

Und genau deshalb machen wir von der Gospel Community uns auf den Weg, um mit dieser frohen Botschaft des Evangeliums (= engl. „gospel“ [von altengl. „god spel“ - „gute Nachricht“]) Menschen zu erreichen, ihnen Mut zu machen und ihnen ein Stück der Wärme zu geben, die sie von Anderen vielleicht nicht erhalten.

 

 

Gospel

Der Gospel (von Englisch: good spellEvangelium“, „Gute Nachricht“; hergeleitet vom Altenglischen gōdspel, gōd „gut“ und spel „Erzählung“, „Nachricht“[1]) ist nach deutschem Sprachgebrauch jene christliche afroamerikanische Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Negro Spiritual sowie Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat.[2] Als den oder das Gospel bezeichnet man im Deutschen ein dieser Musikrichtung zugehöriges Werk


Quelle: Wikipedia